Aktuell

nähe verschwindet nicht

Träume fliegen, HD-video, 3:26

 

13.7.2020 -18.9.2020 im Referat für Arbeit und Wirtschaft I PLATFORM MÜNCHEN

ANNEGRET BLEISTEINER I KLAUS ERIKA DIETL I GERALDINE FRISCH i KIRA FRITSCH I UTE HEIM I ANNEGRET HOCH I MARILE HOLZNER I ANNEKE MARIE HUHN I  MONIKA HUMM I JESSICA KALLAGE-GÖTZE I SIYOUNG KIM I PHOEBE LESCH I PATRICIA LINCKE I SILKE MARKEFKA I STEPHANIE MOVALL I STEPHANIE MÜLLER I
CARMEN NÖHBAUER I DAISUKE OGURA I SILVIA SCHREIBER  I STEFANIE UNRUH I NIKOLAI VOGEL I CHRISTIAN WEISS

Aus einer Zeit des #stayathome. Einer Zeit, die wir alle nicht vergessen werden. Einer Zeit, von der sich noch herausstellen wird, was sie ändert. Das Fenster des Referats teilt Zugang zu neuen Videoarbeiten. Blicke aus der Distanz in die Distanz. Und Nähe! Nähe verschwindet nicht!

 

 

Ausweitung der Marktzone

 
Künstlerische Fragen an den heutigen Kapitalismus
KALLMANN-MUSEUM ISMANING

16. 5.2020 – 6. 9. 2020

AG Arbeit, Iván Argote, Ruben Aubrecht, Tom Früchtl, Mariam Ghani, Jochen Höller, Christian Jankowski, Sven Johne, Anja Kempe, Federico Martínez Montoya, Beate Passow, Oliver Ressler, Julian Röder, Andreas Siekmann, Pilvi Takala, Brian Ulrich, Stefanie Unruh, Thomas Weinberger, Benjamin Zuber, Stefanie Zoche

 

Die Ausstellung „Ausweitung der Marktzone“ stellt künstlerische Positionen vor, die die Mechanismen und Auswirkungen des Marktes aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Die gezeigten Arbeiten thematisieren etwa grundlegende Dynamiken des Kapitalismus und untersuchen die damit verbundenen Herrschaftsprinzipien auf grafische, aufklärerische Weise. Sie fragen, wie durch menschliche Arbeit Werte entstehen, und zeigen aktuelle Ausprägungen von internationalen Märkten, auf denen tödliche Waffen wie andere Konsumartikel auch angepriesen und gehandelt werden. Aber auch die humorvolle Auseinandersetzung mit der Frage, wie wir uns als moderne Jäger durch die Angebote der Supermärkte bewegen, ist Teil der Ausstellung, ebenso wie der Blick auf kapitalistische Prinzipien, die das tägliche Leben verändern und im Bereich der Arbeit nicht nur zu prekären Verhältnissen führen, sondern auch zu einem permanenten Zwang, die eigene Persönlichkeit zu optimieren. Die in der Ausstellung gezeigten Werke beschäftigen sich aber auch mit dem Kunstmarkt, den Finanzmärkten, dem Immobilienmarkt sowie dem globalen Rohstoffhandel. Dabei spielen die Anfälligkeit und Erschütterung von Märkten eine Rolle sowie die Folgen unseres Wirtschaftens für Menschen in anderen Regionen der Welt und nicht zuletzt für die Natur.
Foto: Patrick Graf

#EXIST. Die ganze Stadt – eine Baustelle

 

Baustelle, 2019, video, 2:16

26.7. 2019 – 18. 8. 2019, Galerie der Künstler, München

Jovana Banjac, BERGERNISSEN, BergHoon, Annegret Bleisteiner, Gabi Blum, Johannes Büttner, Christian Engelmann, Kira Fritsch, Raik Gupin, Ute Heim, Hennicker-Schmidt, Sabine Janowitz, Jessica Kallage-Götze, S.E. Peter Kees, Vit Klusak, Brigitta Maria Lankowitz,  Phoebe Lesch, Patricia Lincke, MEDIENDIENST LEISTUNGSHÖLLE, Zoë Claire Miller, Emanuel Mooner, Jonas von Ostrowski, Filip Remunda, John Smith, Clea Stracke, Stefanie Unruh, Nikolai Vogel, Christian Weiß

Die Städte werden enger, der Raum begrenzter. Menschen werden verdrängt, Mieter*innen entmietet, Hinterhofwerkstätten abgerissen und neu bebaut. Wer kann sich die Stadt heute noch leisten und wer wird zuerst gehen (müssen)? Zuerst trifft es immer die Geringverdiener, Menschen in sozialen Berufen, Arbeiter*innen und auch Kunst- und Kulturschaffende. Doch was wird aus der Stadt wenn Soziales und Kultur wegbrechen? Entstehen dann die sogenannten Schlafstädte für all diejenigen, die sich diesen Irrsinn noch leisten können (und wollen)? Wo gehen alle anderen hin?

Die Ausstellung #EXIST. Die ganze Stadt – eine Baustelle in der Galerie der Künstler thematisiert Ideen und Ansichten, die Künstler*innen heute bewegen und zeigt, wie sie die Entwicklungen sehen und reflektieren. Künstler*innen der Ateliergemeinschaft PLATFORM und weitere Münchner Künstler*innen mischen sich mit überregionalen und internationalen, älteren und neueren Positionen.

Kunst geht Baden

1.-5. Mai 2019  im Warmbad Greifenberg

4 Becken / 20 Räume / 40 Künstler

Installation / Objekte / Skulptur / Fotografie / Bilder / Video /

Performance / Tanz / Musik

www.kunstgehtbaden.de

Die Kunst verbindet alle Welt

 

Pasinger Fabrik, München, 5.4. – 5.5.2019

Teilnehmende Künstler*innen: Alexander Deubl, Dopamin Kollektiv (Andres Torres, Luisa Baldhuber, Julis Burek, Raphael Samay), Ophelia Flassig / Amelie
Schorer-Cai, Daniel Huss, Ernst Krebs, Vera Loos, Lukas Loske, Tobias Melle, Judith Neunhäuserer, Henriette Olbertz-Weinfurter, Mara Pollak, Rudolf Schwarz, Bongchull Shin, Michaela Tkadlecek, Alexander Trommler, Stefanie Unruh, Paul Valentin, Stela Vula und Michael Wolff

Territorien, Raum und Grenzfragen Multimedial

Dickicht der Städte, 2017/2018, video, 2m15s

Territorien, Raum und Grenzfragen Multimedial; Halle 50, München, 26.1. bis 10.2.2019

Max Elzholz, Patricija Gilyte, Esther Glück, Kerstin Henschel, Ingo Lie, Mareike Pöhling, Eva Ruhland, Harro Schmidt, Alexander Steig, Thomas Sterna, Stefanie Unruh, Felix Weinold.

Stefanie Unruh, ich liebe dich, ich hasse dich

Stefanie Unruh, ich liebe dich, ich hasse dich

15.12.2018 – 10.2.2019

Europäisches Künstlerhaus Oberbayern, Freising

Pause / prelude

PAUSEprelude, Haus der Kunst, München, 22.07. – 29.07.2018

Daniel Bräg, Karolin Bräg, Peter Dobroschke, Stefan Draschan, Beate Engl, Leonie Felle, Trude Friedrich, Ute Heim, Klara Hobza, Lou Jaworski, Agne Jonkute, Martin Krejci, Tom Moody, Mikolaj Polinski & Misa Shimomura, Peter Sauerer, Michael Schrattenthaler, Andreas Sell, Wolfgang Stehle, Andreas Ullrich, Timm Ulrichs, Stefanie Unruh, Katharina Weishäupl, Peter Fischli David Weiss, Stefan Wischnewski, Haubitz + Zoche

Leihweise

Leihweise; Neues Rathaus Marienplatz, 5.6.2018 – 11.1.2019

Eva Bertram, Gerald Domenig, Ingo Glass, Haubitz+Zoche, Rudolf Herz, Marianne Lautensack, Thomas Lehnerer, Seibt/Splett, Hans Sperschneider, Stefanie Unruh, Ekkehard Wiegand.

Territorien

Dickicht der Städte, HD-Video, 2 Min. 15 Sek.

Kunsthalle Faust, Territorien, 30. 11. bis 22. 12. 2017

Eine multimediale Begegnung zwischen Künstlerinnen und Künstlern aus München und Hannover

Eike Berg, Esther Glück, Eva Ruhland, Thomas Sterna, Stefanie Unruh, Felix Weinold, Max Elzholz, Kerstin Henschel, Mareike Poehling

 

„Dickicht der Städte“ ist eine Arbeit zur Gentrifizierung und Verdichtung unseres Stadt- und Lebensraums. Ein Loop mit endlos in den Himmel wachsenden Baustellen, Steinwüste – „blattlose Städte“ (Italo Calvino) – und Menschen, die ihren Platz darin suchen und besetzen. Obdachlose, Bettler und „Gestrandete“, sie richten sich in den ständig wachsenden Architekturen ein. Sie warten, beobachten. Hier: Stillstand der Bewegung. Dort: Wachstum und Veränderung.

Das Video ist unterlegt von einer Toncollage aus Klängen wie Baustellengeräusche und Straßenlärm.